Herzlich willkommen bei der Initiative Stolpersteine für Heidelberg,

                                        wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Projekt!

 
   

 

 

Neue E-Mail Adresse:

 

Stolpersteine-heidelberg@web.de

 

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

Aktuelle Termine:

 

Nächstes Treffen der Initiative:

 

Dienstag, 14.05.2013


Volkshochschule Heidelberg

 

Raum laut Aushang

 

 19.00 - 20.30 Uhr

 


 

Die 4. Stolpersteinverlegung hat am 15. und 17. März  2013 in Heidelberg stattgefunden für

 

  ANATOLIJ BACHATSCHOW

  ALEXEI BJELOW

  PAWEL CHREBOR

  NIKOLAI EWDOKIMOV
  WASSILI SKORKIN                                       
  Heinrich-Fuchs-Str. 96

          

 

 

  LEOPOLD UND BABETTE OPPENHEIMER   Marktplatz 7

 

  FAMILIE SNOPEK                                           Rohrbacher Str. 51

    

  JOHANNA GEISSMAR                                   Moltkestr. 6

 
  ANNA UND KLARA HAMBURGER                 Helmholtzstr. 18
    
  FAMILIE SELIGMANN UND JULIE JANKAU    Plöck 34   
 
  ELLA GUTMAN UND ALFRED MOMBERT     Klingenteichstr. 6        
 
  FAMILIE JAKOB GEISSMAR                         Graimbergweg 1                
   

 

Wir erlebten eine wunderbare Gedenkstunde mit einfühlsamen Beiträgen in der Internationalen Gesamtschule Heidelberg und vielfältige, beeindruckende Zeremonien an den einzelnen Verlegeorten.

Günter Braun, Künstler aus Eppelheim, verlegte die Steine am Freitag und Projektinitiator Gunter Demnig am Sonntag.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die zu der gelungenen Verlegung beigetragen haben:
  • Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern der IGH,
  • Günter Braun für die Verlegung,
  • allen, die Biografien und das Layout der Broschüre erstellt haben,
  • den Vortragenden in der IGH und an den Verlegeorten,
  • Paten und Patinnen und Spenderinnen und Spendern,
  • dem Tiefbauamt Heidelberg für die Vorbereitung,
  • der Buchhandlung Himmelheber für die Lagerung und Verteilung unserer Materialien und
  • den Helferinnen und Helfern, die organisiert und vorbereitet haben.

 


Weitere Termine der Initiative:

14.05.2013, 19:00 Uhr - 20.30 Uhr, Dienstag

11.06.2013, 19:00 Uhr - 20.30 Uhr, Dienstag

09.07.2013, 19:00 Uhr - 20.30 Uhr, Dienstag

 

 

  
   
   
 

 Verlegung von Stolpersteinen als Teil derKultur des Erinnerns“ in Heidelberg

 

Seit März 2008 gibt es in Heidelberg eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die sich regelmäßig in den Räumen der Volkshochschule trifft und die sich dafür einsetzt, dass auch in dieser Stadt Stolpersteine zum Gedenken an verfolgte und ermordete ehemalige Bürgerinnen und Bürger verlegt werden.

Stolpersteine sind kleine Gedenksteine, die vor den einstigen Wohnhäusern von NS-Opfern in das Straßenpflaster verlegt werden. In die 10 mal 10 cm großen Messingplatten sind die Namen, Lebensdaten und Hinweise auf das Schicksal des jeweiligen Opfers eingraviert. Die Steine werden seit 1996 auf Initiative von Bürgern zusammen mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt.

In mehr als 600 Gemeinden in Deutschland und im benachbarten Ausland sind bisher über 28000 solcher Steine verlegt worden. In Berlin, in Freiburg und Hamburg, aber auch in unserer Region in Karlsruhe, Mannheim, Ludwigshafen, in Ladenburg, in Hemsbach und Weinheim z.B.

Wir erkennen an, dass die Stadt Heidelberg bereits viel für das Erinnern an die Opfer der NS-Zeit getan hat. Stolpersteine sollen diese Erinnerungsarbeit e r g ä n z e n.

Sie sind Zeichen von Lebensspuren im Alltag und erinnern an die Verbrechen der Nationalsozialisten an den Stellen, wo die Verfolgten und Ermordeten gewohnt und gelebt haben, nämlich mitten in der Stadt. Sie erinnern an
e i n z e l n e  P e r s o n e n und zeigen durch ihre d e z e n t r a l e  Verteilung, wie sehr die Verfolgten Teil der Gesellschaft waren.Sie schärfen das Bewusstsein von der „Zerbrechlichkeit der Zivilisation“ (Jutta Limbach).

Die Verlegung von Stolpersteinen ist ein Prozess, an dem sich viele beteiligen können. Beispiele aus anderen Gemeinden zeigen, dass die Mitarbeit von Schülern mit ihren Lehrern oder auch von Jugendgruppen bei der vorbereitenden Erarbeitung einzelner Biographien zu einem lebendigen und eindrücklichen Geschichtsunterricht werden kann.

Bei der Verlegung von Stolpersteinen sollen auch solche NS-Opfer berücksichtigt werden, deren bisher weniger öffentlich gedacht worden ist (z.B. Zeugen Jehovas und Gewerkschafter und sogenannte "Asoziale").

Ein Stolperstein wird verlegt, wenn jemand die Patenschaft, d.h. die Kosten für die Herstellung und Verlegung (120.-Euro) übernimmt. Der Stadt entstehen also keine Kosten. Die Initiative hat bereits die Zusage von Patenschaften für weitere Gedenksteine, die an ehemalige Heidelberger Bürger und Bürgerinnen erinnern sollen.

Selbstverständlich werden Stolpersteine nicht gegen den Willen von Angehörigen von Opfern verlegt.

 

Das nächste Treffen findet statt am:

Dienstag, dem 14.05.2013, in der Volkshochschule in der Bergheimerstraße 76 um 19.00 Uhr.

 

Sie finden uns im Programmheft der VHS unter

"Abteilungsleitung Gesellschaft"  Kurs 1112 Stolpersteine gegen das Vergessen/ Initiative Stolpersteine für Heidelberg

 

                                     Neu-Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen! 

 

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern und Unterstützerinnen des Projektes für ihren Einsatz während der vergangenen Jahre.

Die Mitglieder des Gemeinderates haben am 15. April 2010 einstimmig (bei einer Enthaltung) für die Verlegung von Stolpersteinen votiert.

                                                    


 

Die ersten Stolpersteine sind verlegt

Gunter Demnig verlegte gestern den ersten

Stolperstein vor dem Haus Dreikönigstraße 15. Er soll

an Heinrich Fehrentz erinnern, der hier bis 1943 lebte.

Er wurde im Dezember 1943 hingerichtet, weil er einer

antinazistisch eingestellten Kegelgruppe angehörte.

Foto: Joe

 

Von Sören Sgries

Was für ein erfreulicher Tag für die "Initiative Stolpersteine in Heidelberg". Nicht nur, dass am Dienstagnachmittag die Gedenksteine für die ersten 15 der Opfer des NS-Regimes verlegt wurden, auch das Interesse in der Bürgerschaft war ausgesprochen groß. Das zeigte schon die kurze Gedenkveranstaltung, zu der die Initiative in die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte eingeladen hatte. Weit über 100 Gäste kamen, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Damit übertraf das Interesse die Erwartungen der Veranstalter bei weitem.

Im Namen der Initiative ließ Gabi Maerzke noch einmal das lange Ringen um die Erlaubnis, die zehnmal zehn Zentimeter großen Gedenksteine verlegen zu dürfen, Revue passieren. Seit 2008 gibt es die Bewegung in Heidelberg, aber erst im Frühjahr 2010 kam es zum kleinen "Wunder", zur "großen Überraschung", als der Gemeinderat, der sich lange gesträubt hatte, schließlich doch mit nur einer Enthaltung der Verlegung zustimmte. Bei der ersten Verlegung wurden jetzt Steine vor den ehemaligen Wohnhäusern der Familien Durlacher in der Hauptstraße 121, Blum in der Bergstraße 44 und Liebhold in der Bergstraße 86 verlegt. Vor dem Haus in der Dreikönigstraße 15 wird an Heinrich Fehrentz, und in der Dreikönigstraße 24 an Ludwig Brummer erinnert. Für Leontine Goldschmidt wurde ein Gedenkstein vor ihrem ehemaligen Wohnhaus in der Gaisbergstraße 9 gesetzt.

Mehr lesen Sie in der RNZ-Druckausgabe vom 13.10.10

 

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

 

RNZ vom 23.10.2010

 

 
 
 

 

Bürgermeister Erichson und Dekan Dr. Löffler stellten uns am Dienstag, dem 31.05.2011 das Modell des Siegerentwurfs des Gedenksteines vor, das von der Thadden-Schülerin Anna-Sophia Weßling entworfen wurde und am ehemaligen Gleis 1a zum Gedenken an die Gurs-Deportation der jüdischen MitbürgerInnen vor 70 Jahren aufgestellt werden soll. Die Initiative Stolpersteine möchte sich gerne an der Einweihung, die voraussichtlich im Oktober 2012 stattfinden wird, beteiligen.
Wir zeigten Fotos der letzten Stolpersteinverlegung und des Gedenkens an die Gurs-Deportation.
Die VHS stellte uns freundlicherweise den Saal samt Beamer zur Verfügung, herzlichen Dank dafür!