Herzlich willkommen bei der Initiative Stolpersteine für Heidelberg,

                       wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Projekt!

 
   

 

 

 E-Mail Adresse:

 

Stolpersteine-heidelberg@web.de

 

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                                                                                       Aktuelle Termine:

 

                                     

                                                              Nächstes Treffen der Initiative:

 
                   Dienstag, 11.11.2014
 
                    Volkshochschule Heidelberg
 
                    Raum laut Aushang
 
                      19.00 - 20.30 Uhr

 

 


Fünfte Stolpersteinverlegung am 20. November 2014

Verlegung der Stolpersteine an folgenden Orten:

09.15Plöck 34Familie Seligmann und Julie Jankau (Umverlegung)
09.45Friedrich-Ebert-Anlage 41Familie Sommer
10.15Friedrich-Ebert-Anlage 55Familie Fisch
11.00Bergheimer Straße 81Richard Broosch
12.00Weberstraße 5Familie Müller
 Weberstraße 7Familie Kuhn
12:45Blumenthalstraße 36Elise Dosenheimer
Mittagspause
14:15Dantestraße 14Familie Bettmann
15:00Goethestraße 12Familie Sussmanowitz/Székely
17:00Pädagogische Hochschule, Keplerstraße 87Gedanken und Musik zur fünften Stolpersteinverlegung

Friedenspreis für die Stolperstein-Initiative

Nach der Verleihung freuten sich die, die den Heidelberger Friedenspreis entgegengenommen hatten, genau so wie jene, die ihn vergeben hatten. Foto: PopandaAus der RNZ vom 21.11.2013
Nach der Verleihung freuten sich die, die den Heidelberger Friedenspreis entgegengenommen hatten, genau so wie jene, die ihn vergeben hatten. Foto: Popanda

Von Werner Popanda

Heidelberg. Gleich zwei Projekte erhalten in diesem Jahr den Heidelberger Friedenspreis. Über diese Auszeichnung und damit ein Preisgeld von jeweils 1250 Euro freuen dürfen sich die Initiative "Stolpersteine Heidelberg" sowie ein auf den Namen "Wir übernehmen Verantwortung in der Welt" getauftes Schulkinderprojekt der Theodor-Heuss-Realschule in der Altstadt.

Beide Preisträger erhielten von den Mitgliedern des Stiftungskuratoriums, dem Gerlinde Güllich, Pfarrer Kurt Faulhaber, Georg Grädler, Roland Blatz, Oberbürgermeister Eckart Würzner, der Kirchheimer Stadtteilvereinsvorsitzende Jörn Fuchs und der Dekan der katholischen Kirche, Joachim Dauer, angehören, mit je vier Stimmen mehr Nennungen als die anderen fünf Bewerber.

Vergeben wird der Heidelberger Friedenspreis seit 2001 im zweijährigen Rhythmus. Den Preis können Einzelpersonen oder Initiativen aus der Stadt Heidelberg oder der Metropolregion erhalten, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl, besonders aber für die Verständigung unter den deutschen und ausländischen Bürgern einsetzen.

Laut Stiftungsvorstand Roland Blatz hat sich jedoch eine wichtige Veränderung ergeben. Denn für das Preisgeld, das in der Vergangenheit aus den Erträgen des Stiftungskapitals kam, wurde aufgrund des derzeitigen Zinsniveaus ein großherziger Spender gesucht und in der Firma "Heidelberg iT" auch gefunden (die RNZ berichtete).

Für die Initiative "Stolpersteine Heidelberg", die im Stadtgebiet bislang 83 solcher "Zeichen des Erinnerns und Gedenkens" verlegt hat, nahm Helga Knaute den Preis entgegen. Sie dankte dem Kuratorium für die "Anerkennung unserer Arbeit", mit dem Preisgeld könnten nun zehn neue Stolpersteine gesetzt werden. Ein weiteres Dankeschön richtete die Initiative an Rainer Nägele vom Liegenschaftsamt der Stadt Heidelberg und an den Eppelheimer Künstler Günter Braun.

Da die Preisverleihung während eines Kaffee- und Kuchennachmittags der Kirchheimer Chorgemeinschaft Eintracht-Sängerbund im Bürgerzentrum vorgenommen wurde, schuf Knaute auch einen Bezug zu diesem Stadtteil. Und zwar dadurch, dass sie auf jenen Stolperstein verwies, der hier dem hingerichteten Kirchheimer NS-Widerstandskämpfer Albert Fritz in der nach ihm benannten Straße gewidmet ist.

Details zum Projekt "Wir übernehmen Verantwortung in der Welt" der Klassen 7a und 7b der Theodor-Heuss Realschule Heidelberg schilderten die Lehrerin Marina Belova und der Schüler Konstantin Plasoti. Demnach habe dieses im vergangenen Schuljahr im Fach Katholische Religion "ganz klein angefangen" und sei "im Laufe der Zeit immer größer und spannender" geworden.

Durch Kuchenverkauf, Spendenlauf und weiteren Aktionen in der Schule sammelten die zwölf am Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler Geld für mehrere Zwecke. So übernahmen sie die Patenschaft für einen kleinen Hulman-Affen im Heidelberger Zoo, sie unterstützten den "Brot & Salz"-Diakonieladen in der Plöck mit einer Spende und unter dem Motto "Kinder helfen Kindern" eine Schule in Namibia.

Allerdings sollen nicht nur diese, so Belova, "Brücken der Freundschaft" durch das Preisgeld gefestigt werden, sondern auch der neue Projektbereich "Kinder in Armut". Inzwischen beteiligen sich alle Religionsgruppen der Schule an diesem Projekt durch den Besuch sozialer Einrichtungen und eine weitere Spendenaktion.

Da die Preisverleihung am Volkstrauertag stattfand, unterstrich Oberbürgermeister Eckart Würzner, dass Frieden gerade an einem solchen Tag ein "ganz wichtiges Thema ist". Dass "wir uns nie an Krieg und Gewalt gewöhnen dürfen", sei auch ein Anliegen von Rosa und Alfons Eller gewesen, die die Stiftung Heidelberger Friedenskreuz ins Leben gerufen hatten, so der OB.

 

 

 

          

      

 


                                                       

 


 

                                              

 

Als Gemeinschaftsveranstaltung von Volkshochschule, Jakobusgemeinde und der Initiative Stolpersteine fand unter der Leitung von Susanne Himmelheber am 27. September 2013 eine Familienführung zu den Stolpersteinen in Neuenheim statt.

 

 
Humboldtstr. 18
Stolpersteine für Anna und Clara Hamburger
Die Schwestern Hamburger gehörten zu den ersten Studentinnen, die an der
Heidelberger Universität promoviert wurden. Bis zu ihrer
Entlassung 1933 arbeitete Clara als Kustodin am Zoologischen Institut, Anna unter-
richtete an einem Mannheimer Gymnasium. Am 22.Oktober 1940 wurden die
Schwestern nach Gurs deportiert.
Uferstr.20
Stolpersteine für die Familien Gustav Hochherr und Arthur Weil
Gustav Hochherr und Arthur Weil führten gemeinsam einen Rohtabakhandel
in der Uferstr.20, wo sie auch mit ihren Familien wohnten. Nach der
Pogromnacht 1938 wurde die Firma liquidiert, Einigen jüngeren
Familienmitgliedern gelang die Flucht. Gustav Hochherr, seine Frau Frieda und Julius
Weil wurden nach Gurs deportiert.
Brückenstr. 51
Stolpersteine für die Familie Simon Hochherr
Simon Hochherr war Mitinhaber der Tabakfabrik in der Kaiserstrasse, die
enge Kontakte mit Holland pflegte. Deshalb emigrierte die Famile 1939 nach
Amsterdam. 1943 in Lager Westerbork eingewiesen, wurden fast alle Fami-
lienmitglieder in Auschwitz umgebracht.
Moltkestr.1
Dieses Haus gehörte zu den sogenannten Judenhäusern.
Seit 1939 wurden jüdische Bürgerinnen und Bürger aus ihren Wohnungen
vertrieben und in Häusern jüdischer Besitzer zusammengepfercht.
Die Moltkestr.1 zählte zeitweise 17 Bewohnerinnen und Bewohner, von
denen nur wenigen die Flucht gelang.
Moltkestr.6
Stolperstein für Johanna Geißmar
Eine der beliebtesten Heidelberger Kinderärztinnen war in den zwanziger
Jahren Johanna Geißmar. Im April 1933 wurde ihr die kassenärztliche Zu-
lassung entzogen. 1935 eröffnete sie eine neue Praxis im Bärental am Feld-
berg. Von dort wurde sie 1940 nach Gurs verschleppt. 1942 wurde Johanna
Geißmar in Auschwitz ermordet.
Werderstr.17
Stolpersteine für Paula und Salomon Deutsch
Salomon Deutsch kam nach dem 1.Weltkrieg aus Ungarn nach Heidelberg.
Gemeinsam mit seiner Frau und ihren vier Kindern wohnten sie in der Wer-
derstrasse bei der Familie Harnasch. Die drei ältesten Kinder konnten nach
Schweden emigrieren, das Ehepaar Deutsch wurde mit dem jüngsten Sohn
1940 nach Ungarn ausgewiesen. Paula und Salomon Deutsch wurden 1943
in Auschwitz ermordet. Ihre vier Kinder überlebten. Der älteste Sohn stiftete
die Stolpersteine für seine Eltern, sein Freund, der heute noch im Haus lebt,
richtete die Feier zur Verlegung aus.
                                  
Auf Einladung der Bürgerstiftung Heidelberg versammelten sich am 17. Juli 2013 etwa 200 Menschen zu einem Smartmob, um an die 2. Bücherverbrennung vor 80 Jahren auf dem Universitätsplatz zu erinnern.
Die TeilnehmerInnen lasen laut aus einem selbstgewählten Text der verbrannten Bücher vor. Mit dieser Aktion wurde der Autoren gedacht, 

die vor 80 Jahren verfolgt und vertrieben wurden. Das durch synchrones Vorlesen erzeugte Stimmengewirr über dem Platz erinnerte an die durch Verbot und Verfolgung in alle Welt zerstreute Literatur und an das Vergessen, das noch lange nach 1945 viele Schriftsteller und Schriftstellerinnen traf.
Eine Liste der verbrannten Bücher findet man im Internet unter
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_verbrannten_Bücher_1933

Die Verfolgung der Literatur und die Unterdrückung des freien Worts sind in vielen Teilen der Welt immer noch bittere Realität.

Eindrücke der Veranstaltung in Wort und Bild sind zu finden unter:

http://youtu.be/QB78J3sI7Hc

und Stattfernsehen unter

http://stattfernsehenhd.de/2013/07/burgerstiftung-heidelberg-erinnerte-mit-leseaktion-an-die-bucherverbrennung-der-nationalsozialisten/

sowie die Heidelberger Studentenzeitung ruprecht:

http://www.ruprecht.de/nachrichten/archive/2013/july/23/article/smartmob-am-17-juli-zum-gedenken-an-die-buecherverbrenunng/

 

 
 
 
 
 
Die 4. Stolpersteinverlegung hat am 15. und 17. März  2013 in Heidelberg stattgefunden für

 

  ANATOLIJ BACHATSCHOW

  ALEXEI BJELOW

  PAWEL CHREBOR

  NIKOLAI EWDOKIMOV
  WASSILI SKORKIN                                       
  Heinrich-Fuchs-Str. 96

          

 

 

  LEOPOLD UND BABETTE OPPENHEIMER   Marktplatz 7

 

  FAMILIE SNOPEK                                           Rohrbacher Str. 51

    

  JOHANNA GEISSMAR                                   Moltkestr. 6

 
  ANNA UND KLARA HAMBURGER                 Helmholtzstr. 18
    
  FAMILIE SELIGMANN UND JULIE JANKAU    Plöck 34   
 
  ELLA GUTMAN UND ALFRED MOMBERT     Klingenteichstr. 6        
 
  FAMILIE JAKOB GEISSMAR                         Graimbergweg 1                
   

 

Wir erlebten eine wunderbare Gedenkstunde mit einfühlsamen Beiträgen in der Internationalen Gesamtschule Heidelberg und vielfältige, beeindruckende Zeremonien an den einzelnen Verlegeorten.

Günter Braun, Künstler aus Eppelheim, verlegte die Steine am Freitag und Projektinitiator Gunter Demnig am Sonntag.
Unser herzlicher Dank gilt allen, die zu der gelungenen Verlegung beigetragen haben:
  • Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern der IGH,
  • Günter Braun für die Verlegung,
  • allen, die Biografien und das Layout der Broschüre erstellt haben,
  • den Vortragenden in der IGH und an den Verlegeorten,
  • Paten und Patinnen und Spenderinnen und Spendern,
  • dem Tiefbauamt Heidelberg für die Vorbereitung,
  • der Buchhandlung Himmelheber für die Lagerung und Verteilung unserer Materialien und
  • den Helferinnen und Helfern, die organisiert und vorbereitet haben.

 


Weitere Termine der Initiative:

Dienstag,   08. Juli       2014       19:00 Uhr - 20:30 Uhr

                 


 

 

 


 

 

  
   
   
 

 Verlegung von Stolpersteinen als Teil derKultur des Erinnerns“ in Heidelberg

 

Seit März 2008 gibt es in Heidelberg eine Initiative von Bürgerinnen und Bürgern, die sich regelmäßig in den Räumen der Volkshochschule trifft und die sich dafür einsetzt, dass auch in dieser Stadt Stolpersteine zum Gedenken an verfolgte und ermordete ehemalige Bürgerinnen und Bürger verlegt werden.

Stolpersteine sind kleine Gedenksteine, die vor den einstigen Wohnhäusern von NS-Opfern in das Straßenpflaster verlegt werden. In die 10 mal 10 cm großen Messingplatten sind die Namen, Lebensdaten und Hinweise auf das Schicksal des jeweiligen Opfers eingraviert. Die Steine werden seit 1996 auf Initiative von Bürgern zusammen mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig verlegt.

In mehr als 600 Gemeinden in Deutschland und im benachbarten Ausland sind bisher über 28000 solcher Steine verlegt worden. In Berlin, in Freiburg und Hamburg, aber auch in unserer Region in Karlsruhe, Mannheim, Ludwigshafen, in Ladenburg, in Hemsbach und Weinheim z.B.

Wir erkennen an, dass die Stadt Heidelberg bereits viel für das Erinnern an die Opfer der NS-Zeit getan hat. Stolpersteine sollen diese Erinnerungsarbeit e r g ä n z e n.

Sie sind Zeichen von Lebensspuren im Alltag und erinnern an die Verbrechen der Nationalsozialisten an den Stellen, wo die Verfolgten und Ermordeten gewohnt und gelebt haben, nämlich mitten in der Stadt. Sie erinnern an
e i n z e l n e  P e r s o n e n und zeigen durch ihre d e z e n t r a l e  Verteilung, wie sehr die Verfolgten Teil der Gesellschaft waren.Sie schärfen das Bewusstsein von der „Zerbrechlichkeit der Zivilisation“ (Jutta Limbach).

Die Verlegung von Stolpersteinen ist ein Prozess, an dem sich viele beteiligen können. Beispiele aus anderen Gemeinden zeigen, dass die Mitarbeit von Schülern mit ihren Lehrern oder auch von Jugendgruppen bei der vorbereitenden Erarbeitung einzelner Biographien zu einem lebendigen und eindrücklichen Geschichtsunterricht werden kann.

Bei der Verlegung von Stolpersteinen sollen auch solche NS-Opfer berücksichtigt werden, deren bisher weniger öffentlich gedacht worden ist (z.B. Zeugen Jehovas und Gewerkschafter und sogenannte "Asoziale").

Ein Stolperstein wird verlegt, wenn jemand die Patenschaft, d.h. die Kosten für die Herstellung und Verlegung (120.-Euro) übernimmt. Der Stadt entstehen also keine Kosten. Die Initiative hat bereits die Zusage von Patenschaften für weitere Gedenksteine, die an ehemalige Heidelberger Bürger und Bürgerinnen erinnern sollen.

Selbstverständlich werden Stolpersteine nicht gegen den Willen von Angehörigen von Opfern verlegt.

 

Das nächste Treffen findet statt am:

Dienstag, dem 08.07.2014, in der Volkshochschule in der Bergheimerstraße 76 um 19.00 Uhr.

 

Sie finden uns im Programmheft der VHS unter

"Abteilungsleitung Gesellschaft"  Kurs 1112 Stolpersteine gegen das Vergessen/ Initiative Stolpersteine für Heidelberg

 

                                     Neu-Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen! 

 

 

Wir bedanken uns herzlich bei allen Unterstützern und Unterstützerinnen des Projektes für ihren Einsatz während der vergangenen Jahre.

Die Mitglieder des Gemeinderates haben am 15. April 2010 einstimmig (bei einer Enthaltung) für die Verlegung von Stolpersteinen votiert.

                                                    


 

Die ersten Stolpersteine sind verlegt

Gunter Demnig verlegte gestern den ersten

Stolperstein vor dem Haus Dreikönigstraße 15. Er soll

an Heinrich Fehrentz erinnern, der hier bis 1943 lebte.

Er wurde im Dezember 1943 hingerichtet, weil er einer

antinazistisch eingestellten Kegelgruppe angehörte.

Foto: Joe

 

Von Sören Sgries

Was für ein erfreulicher Tag für die "Initiative Stolpersteine in Heidelberg". Nicht nur, dass am Dienstagnachmittag die Gedenksteine für die ersten 15 der Opfer des NS-Regimes verlegt wurden, auch das Interesse in der Bürgerschaft war ausgesprochen groß. Das zeigte schon die kurze Gedenkveranstaltung, zu der die Initiative in die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte eingeladen hatte. Weit über 100 Gäste kamen, um an der Veranstaltung teilzunehmen. Damit übertraf das Interesse die Erwartungen der Veranstalter bei weitem.

Im Namen der Initiative ließ Gabi Maerzke noch einmal das lange Ringen um die Erlaubnis, die zehnmal zehn Zentimeter großen Gedenksteine verlegen zu dürfen, Revue passieren. Seit 2008 gibt es die Bewegung in Heidelberg, aber erst im Frühjahr 2010 kam es zum kleinen "Wunder", zur "großen Überraschung", als der Gemeinderat, der sich lange gesträubt hatte, schließlich doch mit nur einer Enthaltung der Verlegung zustimmte. Bei der ersten Verlegung wurden jetzt Steine vor den ehemaligen Wohnhäusern der Familien Durlacher in der Hauptstraße 121, Blum in der Bergstraße 44 und Liebhold in der Bergstraße 86 verlegt. Vor dem Haus in der Dreikönigstraße 15 wird an Heinrich Fehrentz, und in der Dreikönigstraße 24 an Ludwig Brummer erinnert. Für Leontine Goldschmidt wurde ein Gedenkstein vor ihrem ehemaligen Wohnhaus in der Gaisbergstraße 9 gesetzt.

Mehr lesen Sie in der RNZ-Druckausgabe vom 13.10.10

 

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RNZ vom 23.10.2010

 

 
 
 

 

Bürgermeister Erichson und Dekan Dr. Löffler stellten uns am Dienstag, dem 31.05.2011 das Modell des Siegerentwurfs des Gedenksteines vor, das von der Thadden-Schülerin Anna-Sophia Weßling entworfen wurde und am ehemaligen Gleis 1a zum Gedenken an die Gurs-Deportation der jüdischen MitbürgerInnen vor 70 Jahren aufgestellt werden soll. Die Initiative Stolpersteine möchte sich gerne an der Einweihung, die voraussichtlich im Oktober 2012 stattfinden wird, beteiligen.
Wir zeigten Fotos der letzten Stolpersteinverlegung und des Gedenkens an die Gurs-Deportation.
Die VHS stellte uns freundlicherweise den Saal samt Beamer zur Verfügung, herzlichen Dank dafür!